Ein Geschenk des Himmels
Ich muß es zugeben. Obwohl es mir nicht leicht fällt. Ich bin nur ein User.
Ein Niemand. Nichts. Ich habe es aber trotzdem gewagt, mich an die heilige
problems@CIP Adresse zu wenden. Wie könnte ich nur in meinem Leichtsinn es
überhaupt wagen, die göttliche Erhabenheit der überaus gnädigen
CIP-Admins zu stören?
Ich habe es inzwischen eingesehen. Ich gestehe meine Schuld. Ich sollte
dankbar sein. Auch dann, wenn ich zum hundertsten mal überlegen muß wie
ich mit der Quota von einem MB auskommen soll. Auch dann wenn sich
herausstellt dass man drei Admins b.o.f.h.w.b. anschreiben muss
bevor sie eingestehen dass ein Problem überhaupt existiert.
Auch dann wenn alle meine private emails eine Woche lang world-readable in
einem tar-file liegen. Auch dann, wenn meine in nicht gerade wenig
mailinglisten eingetragene Mail-Adresse plötzlich verschwindet. Auch
dann wenn man täglich betteln muß, bis eine neuere Software-Version
installiert wird.
Denn das sind alles Kleinigkeiten.
Wir sind alle viel zu klein und unbedeutend um begreifen zu können
wie gross die Verdienste der Admins b.o.f.h.w.b.(*) sind. Mir ist aber
inzwischen klar geworden dass diese Welt ohne sie nicht funktionieren
wurde. Sie geben uns unsere tägliche Quota, und unsere tägliche CPU-Zeit,
kümmern sich um uns, passen auf was wir trinken und essen, und das
so genau dass man fast denken könnte dass Aufpassen ihre ganze Aufgabe wäre.
Und trotzdem haben sie die Zeit, sich um das System zu kümmern.
Ich habe mich immer in meiner ganzen Nichtigkeit gefragt : "Wie können
sie das überhaupt so lange Zeit so erfolgreich machen?". Und dann ist die
Erleuchtung zu mir gekommen: Es sind nicht immer die gleichen gewesen.
Die Gesichter ändern sich , doch die Arbeitsweise bleibt die gleiche.Denn
die Admins b.o.f.h.w.b. werden irgendwann zu noch höheren Aufgaben berufen.
Wir müssen ihnen dankbar sein dass sie sich trotzdem immer noch
um uns Normalsterbliche kümmern.
Ein wahres Geschenk des Himmels.
(*)
b.o.f.h.w.b bastard operator from hell wanna be
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